so viele Tiere… warum??

Die letzte Woche ist angebrochen… die letzte Woche mit dem QuatschQuartett. Ab Samstag ist es ein QuatschQuintett.

Natürlich werde ich immer wieder mit Fragen konfrontiert. „Ist das nicht zuviel?“, „Das kostet doch alles Geld?“, „Warum hast du so viele Tiere?“ und „Reichen dir die nicht, die du schon hast?“

Für mich sind das schwierige Fragen. Weil es meistens Fragen sind, über die ich gar nicht nachdenke. Zuviel? Zuviel was? Liebe? Vertrauen? Freude? Ich denke davon gibt es kein Zuviel 🙂

Geld… natürlich ist Tierhaltung immer mit Kosten versehen. Umso vernarrter man ist, umso mehr gibt man auch aus. Fängt bei der Anschaffung an und geht über Futter, Zubehör und Tierarztkosten. Ein Punkt über den ich kaum nachdenke. Denn die sechs, bald sieben Vierbeiner kann ich nicht mit Gold aufwiegen. Ich sehe zu, das alles im Rahmen bleibt, also kein Schnickschnack gekauft wird, hochwertiges Futter und das nötigste Zubehör aber schon. Qualität statt Quantität.

Warum so viele…. hm. Ich hab keine Ahnung. Die kamen nacheinander in mein Leben geschneit. Mozart als Muffins Sternenstaub. Muffin war mein erster Hund, der im Alter von 9 Monaten totgebissen wurde.

Zweieinhalb Jahre waren wir ein Team und irgendwann sollte es dann eben ein zweiter Hund werden. Picasso. Dann kam zwei Monate später Casper, sein Halbbruder, als kleines, verstörtes Gerippe zu mir. Foxi folgte im Juni diesen Jahres, sie tauchte zuerst in meinen Träumen auf und am nächsten Tag in meiner Wohnung. Rhea ist das Ergebnis einer tollen Verpaarung, der ich einfach nicht widerstehen konnte.

Pech und Schwefel kamen auch aus einer „Vorahnung“ heraus aus dem Tierheim zu uns.

Irgendwie hat mich keiner so wirklich gefragt, ob sie hier einziehen dürfen und ob sie einen Platz in meinem Leben bekommen könnten… Nein, bisher kamen sie einfach, eroberten mein Herz im Sturm und ich habe noch nie einen dieser wunderbaren Tiere bereut. Es hat sich bisher immer rausgestellt, das wir genau das richtige getan haben 🙂

Somit kann ich auch sagen, das es nichts damit zutun hat, ob die vorhandenen Tiere mir „nicht reichen“. Es ist einfach wie eine große Familie.

Und, etwas für mich doch irgendwie magisches und mystisches… ich hab mir als Kind/Jugendliche immer gewünscht,  so früh wie möglich Mutter zu werden. Ich wollte schon immer fünf Kinder haben. Das kann heute noch jeder bestätigen, für mich stand das ganz einfach fest.

Tja, ab Samstag habe ich fünf Kinder. Hundekinder zugegebenermaßen. Nichts destotrotz ist die Bestellung im Universum eingetrudelt. Menschenkinder wird es hier niemals geben.

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2 Gedanken zu „so viele Tiere… warum??

  1. Ann-Kathrin

    Weil es glücklich macht!!

    Es ist so wichtig, glücklich zu sein! Dann kostet es eben an der einen oder anderen Ecke mehr, man ist „gebundener“ usw, aber jeder hat das Recht, glücklich zu sein, auf seine ganz eigene Art und Weise (immer vorausgesetzt, niemand kommt zu schaden).

    Rechtfertige Dich nicht. Das ist einfach so. Und wenn Du nochmal 20 Hunde holst, und es denen gut geht bei Dir, dann ist das so.
    Darüber darf niemand (ver-)urteilen.

    Man muss keinen Grund haben, wieso einem „dies“ oder „jenes“ besser gefällt, oder wieso man etwas NICHT möchte. So viel Freiheit sollte jedem zugestanden werden, auch wenn es heute in der „Ich gebe meinen ungefragten Send zu allem ab“-Internet-Mentalität schwierig ist, diese einzufordern und durchzusetzen.

    Lass Dich nicht unterkriegen. Ich freue mich mit Dir auf Rhea 🙂

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